Für vollsonnige, magere Flächen eignen sich Wiesensalbei, Natternkopf, Schafgarbe, Kartäusernelke, Mauerpfeffer, Thymian, Flockenblumen, Hornklee und Gräser wie Schafschwingel oder Silbergras. Diese Arten wurzeln tief, schließen Lücken, blühen staffelnd und bieten Nektar selbst in Dürreperioden. Sie stabilisieren leichte Böden, vertragen Hitze und liefern attraktive Strukturen. Ergänze punktuell Saat von Wildkarotte und Skabiosen, um späte Blüten und reizvolle Samenstände für Winterstruktur und Vogelernährung zu sichern.
Wo Bäume, Zäune oder Gebäude für Halbschatten sorgen, bewähren sich Wiesenstorchschnabel, Wiesenknopf, Glockenblumen, Margeriten, Ackerwitwenblume und Gräser wie Wiesenrispe, Rotschwingel oder Goldrispe. Diese Mischung verträgt zeitweilige Feuchte, bleibt zugleich trittfest und bildet harmonische Höhenstaffelungen. Wähle Arten, die Blühhöhe und Lichtverhältnisse balancieren, damit keine Dominanz entsteht. Durch gezielte Ergänzung schattentoleranter Blütenpflanzen verlängerst du das Erscheinungsbild, ohne das ökologische Gleichgewicht zu kippen.
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